Personalschlüssel
Haus Narnia betreut personalintensiv. Inklusive aller pädagogischer Mitarbeiter/innen, Therapeuten/innen, Honorarkräfte sowie Praktikanten/innen arbeiten etwa 20 Menschen regelmäßig für die Einrichtung. Dadurch ist gewährleistet, dass zusätzlich zu den Kräften in Hauswirtschaft, Büro oder Garten rund um die Uhr (auch nachts und an den Wochenenden) zwei pädagogische Mitarbeiter/innen, in der Kernzeit 12 bis 20 Uhr sogar drei Mitarbeiter/innen, Ansprechpartner für die Jugendlichen sind.
Die Jungen, die in der Vergangenheit als Opfer oder Täter körperlicher oder sexualisierter Gewalt in Erscheinung getreten sind, werden von zwei Konflikt- und Gewaltberaterinnen, einem Gewaltberater und einem Tätertherapeuten hausintern begleitet. Externe Therapien unterstützen die Entwicklungsprozesse.
Durch diese außergewöhnliche hohe Prozessqualität konnten die Betreuungszeiten innerhalb der letzten Jahre drastisch reduziert werden.
Qualifikationen
Die bei Haus Narnia angestellten pädagogischen Mitarbeiter/innen sind in der Regel staatlich anerkannte Erzieher, zum Teil Diplom-Sozialpädagogen/innen. Einige Erzieher sind als Gesellen handwerklich qualifiziert (u.a. Maurer, Tischler). Der Leiter ist Diplom-Waldorfpädagoge, Gewaltberater und Tätertherapeut, die therapeutische Leiterin ist Heilpädagogin mit Ausbildungen in Konflikt- und Gewaltberatung, Opfer-Täterarbeit, Trauma-Therapie. Außerdem unterstützt eine Ärztin das Team und hält für die Jugendlichen regelmäßig Sprechstunden.
Personalentwicklung
Alle Mitarbeiter/innen (auch die, die außerhalb des Gruppendienstes tätig sind) werden regelmäßig intern geschult. Weiterbildungen zu Themen der Jungenarbeit und Gewaltpädagogik sind Bestandteil der Arbeitsverträge (mindestens 5 Tage im Jahr). Obligatorisch ist eine selbsterfahrungsorientierte Weiterbildung. Monatliche Einzel- sowie Teamsupervisionen sind Pflicht.
