Verehrte Anwesende!
Ich freue mich Sie als Vorsitzender der Interessengemeinschaft Kleine Heime heute zu unserem 20-jährigen Jubiläum begrüßen zu dürfen.
Vor ein paar Tagen war ich nach Münster unterwegs. Das dortige Jugendamt hatte eine komplizierte Aufnahmeanfrage an mich gerichtet, für die ich mir viel Zeit eingeplant hatte. Doch im Jugendamt wurde ich nicht nur als Leiter meiner Einrichtung empfangen, sondern auch, da ich so viel Zeit mitgebracht hatte, in meiner Funktion als Vorsitzender über die neuesten Entwicklungen der IKH befragt. Wir wollten den neuen Vorsitzenden unbedingt kennen lernen hieß es in einer kurzfristig einberufenen Runde von Jugendamtsmitarbeitern.
- Wir arbeiten seit 19 Jahren mit der IKH zusammen.
- Berichten Sie uns über die neuen Einrichtungen.
- SetzenSie wie wir auf Traditionen-
- Was hat sich denn verändert seit derGründung vor 20 Jahren-
Da war ich gleich wieder beim heutigen Thema, meine Rede musste noch geschrieben werden:
20 Jahre IKH - Wie war das denn damals?
Ich habe mich bemüht die Vordenker der IKH ausfindig zu machen.
Von verschiedenen Seiten sind mir zum Teil unterschiedliche Namen benannt worden.
Auch die Angaben zur Zahl der Gründungsmitglieder schwankte zwischen 14 und 17 Einrichtungen.
Es kristallisierten sich jedoch folgende Menschen heraus, die ich besonders erwähnen möchte:
Frau Sauer-Röh, Herr und Frau Binka, Frau Hexel, Frau Langer und Herr Brummack.
(Sollte ich jemanden unerwähnt gelassen haben, bitte ich das zu entschuldigen !)
Diese sechs Menschen haben in jedem Fall dazu beigetragen, als es im Jahr 1983 zur Gründung der IKH kam.
Bereits 10 Jahre später war die Interessengemeinschaft zu einer wichtigen Größe im Land herangewachsen.
Unter dem Vorsitz von Herrn Wagner wurde eineGeschäftsstelle eingerichtet, der 1. Geschäftsführer war Herr Wüllner.
Gleichzeitig öffnete sich der Verband Neumitgliedern.
Mit ihnen kamen neue Einrichtungen und neue Ideen.
Auch ich bin damals mit meiner Einrichtung hinzugekommen.
Was folgte in den nächsten Jahren-
Die Geschäftsstelle wuchs, Frau Koch und Frau Kurzreuther kamen hinzu.
Frau Fabianke löste Herrn Wüllner als Geschäftsführerin ab.
- Die IKH erweiterte ihren Namen auf IKH und Jugendhilfeprojekte.
- Ein verbandsverbindliches Qualitätsmanagement wurde eingerichtet.
- Die Einrichtungen unterzogen sich einem verbandsinternen Benchmarking.
Und das sind wir heute:
- Mittlerweile umfasst die IKH 30
Einrichtungen der Kinder- und
Jugendhilfe.
- Neben den Trägerinnen und Trägern
arbeiten ca. 140 Fachkräften
im pädagogischen Dienst,
sowie ca. 70 sonstige MitarbeiterInnen
- Die wichtigsten Schwerpunkte
unserer Arbeit liegen in
- Stationären/ambulanten und
flexiblen Hilfen
- Einzelbetreuungen sowie
Auslandsprojekten
- Erlebnispädagogischen Maßnahmen
- Verselbständigung
- Reintegrationsprogrammen
- Perspektiventwicklung für
delinquente Jugendliche.
Was zeichnet die IKH aus?
Ich bin stolz Mitglied und Vorsitzender dieser Gemeinschaft sein zu dürfen.
Neben dem Engagement meiner Kolleginnen und Kollegen schätze ich die Offenheit für Neues und Veränderungen sowie die Lebendigkeit und Vielfalt!
Ich bin mir sicher, dass die IKH auch in der Zukunft Bestand haben wird.
Die Mitglieder haben Visionen und orientieren sich an den Lebensrealitäten.
Damit Sie sich selbst ein umfassenderes Bild der IKH machen können
– wie es war, – wie die IKH heute ist und – wohin sie gehen wird, darf ich Ihnen unsere neueste Broschüre
ans Herz legen, die für die Zukunft der Arbeit der IKH unter dem Motto steht Engagement und Qualität !
Vielen Dank